01.05.2010 – 45.+46. MSC Rhön Slalom

dscf4580Ursprünglich wollte ich am 2.Mai beim DMSB-Slalom starten, da kam aber was dazwischen und so habe ich mich entschieden am 1.Mai beim Clubslalom teilzunehmen. Leider startete der Tag erstmal mit Regen weshalb ich schonmal nicht ganz so gut gelaunt nach Wülfershausen aufgebrochen bin. Der Wetterbericht hatte aber eigentlich besseres Wetter für Wülfershausen gemeldet, mal sehen – aber auch wenn’s regnet wollte ich heute starten und die Toyos mal im Nassen testen, denn früher oder später würde es sowieso dazu kommen. Zwar war es vor Ort zunächst trocken, doch gegen Mittag fing es dann ordentlich zu regnen an 🙁

1. Veranstaltung

Wiedermal weit hinterm Zeitplan war die „SE“ gegen 14:30 dran. Im Nassen ging es zunächst mal darum, die Traktion der GG Toyos auszutesten. Im Trainingslauf war ich doch sehr am rutschen, also weniger Gas geben und versuchen, die Wertungsläufe flüssiger hinzubekommen. Drifteinlagen sehen zwar schön aus, kosten aber nur Zeit. Die Wasserverdrängung der Toyos hat sich als gut herausgestellt, kein aufschwimmen festzustellen! Natürlich wollte ich aber trotzdem auf keinen Fall abfliegen, daher bin ich nicht volles Risiko gegangen. Aber es hat dann trotzdem zum 2.Platz gelangt, der Eric B. im Fiesta ST war in Summe 1 sec. schneller.

2. Veranstaltung

Der Regen hat dann nachgelassen und die Gruppe G konnte schon wieder auf Slicks wechseln. Danach wurde die 2.Veranstalung dann zügig durchgebracht und die „SE“ war gegen 18:15 dran. Im Trockenen habe ich mich dann deutlich wohler gefühlt, und im vollen Tatendrang hab ich beim Trainingslauf eine Gasse nicht erwischt. Also wieder etwas zurücknehmen, Pylonenfehler kann man halt schlecht rausfahren. Im 1.WL hab ich mich also nochmal rantasten müssen, im 2.WL war ich dann aber zufrieden, denn ich war 1,2 sec. schneller geworden. Für mich überraschend wurde daraus am Ende der 1.Platz.

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Fotos hat meine Frau geschossen:

18.04.2010 – 41. ADAC-Flugplatzslalom AMC Marktheidenfeld

Bei strahlendem Sonnenschein bin ich um 9:30 nach Marktheidenfeld aufgebrochen, und weil  sich die Anreise auf der eigenen Achse letztes Jahr als nicht so praktikabel herausgestellt hat, stand der Kadett heute auf dem Trailer. Um 11 Uhr war ich dann am Flugplatz in Altfeld angekommen und musste feststellen, dass noch Gruppe G Fahrzeuge unterwegs waren, also Zeitplan adee, ich konnte mich schonmal drauf einstellen, dass es wieder später wird…  Ich habe mir dann halt schonmal die Srecke angesehen, die für mich wohl die bislang schnellste sein sollte. Es ging die Startbahn hinunter, Kehre, wieder zurück und nochmal eine Kehre dann direkt die Ziel-Lichtschranke. Wenigstens sollte ich das von der Streckenführung hinbekommen, nicht wieder falsch fahren, wie letztes Jahr in Grünberg oder am 11.4. in Dietershausen. Die Wartezeit konnte man mit allerlei Gesprächen überbrücken, unter anderem auch mit Günter Fertig, der heute Rennleiter war .

Die „SE“ war dann gegen 15:30 dran, auch heute recht dünn besetzt. Nur 5 Starter, 2 C-Kadetts, ein BMW E36 325i und ein Polo II mit Doppelstarter. Im Trainigslauf hatte ich mit den Reifen meine Last, die sind noch nicht warm gewesen, was fast zum Abflug geführt hätte, bei den Wertungsläufen hats dann soweit funktioniert. Leider hat meine Übersetzung für diese Strecke nicht so gut gepasst, im 3.Gang war ich schnell im Begrenzer, da haben mir 200-300 Umin gefehlt und im 4.Gang war ich nicht im optimalen Drehzahlbereich. Auch die Kehren waren nicht leicht zu nehmen, dem Untersteuern wollte ich mit der Handbremse gegenwirken, hat aber nicht so recht funktioniert, das muss ich wohl noch üben. Mein Ziel, ohne Pylonen- und Streckenfehler durchzukommen, hatte ich am Ende der 3 Wertungsläufe erreicht, schliesslich hatte mir mein Sohn vorher eingepleut „Papa, diesmal darfst du aber keine Fehler machen“. Die Zeiten waren auch ganz ok, was am Ende den ersten „1.Platz“ bedeutet hat.

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Fotos mit freundlicher Genehmigung von Wolfram Gerlach
slalomfotos.de
und Alexander Malinka. Weitere Fotos von Alexander findet ihr auf FotoCommunity

MeineKadett-C Limo

Fahrzeugdaten

 

Typ und Ausführung

Modellbezeichnung
Kadett C 1,2S Berlina
Aufbauart
Limosine 2-türig
Baujahr
1978 (Erstzulassung 25.08.1978)

Motor und Auspuff

Block
2,0 CIH, Ölpumpe mit Dieseldeckel, Ölwanne mit Schwabbelblech
Zylinderkopf
2,0E (X20) Kanäle auf Dichtungsmaß erweitert, 296er Hydrowelle von Lexmaul mit verst. Ventilfedern, Ölstandsrohr, einstellbares Nockenwellenrad, verstärkte Kopfdichtung von Risse
Verdichtung
10,5:1
Gemischaufbereitung
Weber-Doppelvergaser DCOE45
bearbeitete Ansaugbrücken von dbilas, dbilas-Luftfilterkasten mit K&N-Filtereinsatz, Mitsuba Benzinpumpe
Zündung/Elektrik
kontaktlose Bosch-Transistorzündung, geänderter Verteiler, Lambda-Anzeige, Omex-Drehzahlbegrenzer mit Shiftlight, Datalogger mit Lambda, DK-Stellung und Drehzahl
Auspuffanlage
bearbeiteter Gußkrümmer, Supersprint-Hosenrohr mit U-Rennkat 100Zellen, Rest original vom 1,9E (Ø 50,8mm), Mitteltopf leicht modifiziert
Leistung
noch nicht ermittelt
Drehmoment
noch nicht ermittelt

Kraftübertragung

Schwungrad
2,0E erleichtert (6,3 kg)
Kupplung
Sachs 8,5″
Getriebe
Getrag 240 (5-Gang, 1:0,805)
Hinterachse
Übersetzung z.Zt. 3,89 mit 75% Sperre
Stahlhals mit verst.Mittellager

Fahrwerk und Bremsen

Dämpfer
Koni gelb gekürzt (vo+hi)
Federn
-60mm
Bremse vorn
ATE Festsättel, 2-Kolben Ø 48mm
ATE Scheiben 246x10mm
Stahlflexleitungen
Bremse hinten
Trommeln Ø230mm
Stahlflexleitungen
sonstiges
Panhardstab geändert
HA komplett in PU gelagert

Felgen und Reifen

Felgen
Straße:
7 x 13″ ET20 Opel-Stahlsportfelgen (verbreitert von Fa. Rindt),
für Slalom:
7 x 13″ ET20 Atiwe
7 x 13″ ET20 ATS Classic
Reifen
Straße:
185/60-13 Yokohama A539
für Slalom:
8.2/20-13 Avon Slicks

Die Restauration – Lackierung

Im Sommer 2006 gings dann endlich zu einem Arbeitskollegen, wo die Lackvorbereitungen anstanden. Zuerst wurde alles gefüllert und geschliffen, dann wurden Innenraum, Kofferraum, Motorraum, die Radhäuser und die Kotflügel (von innen) lackiert. Als dann alles soweit vorbereitet war, gings zum Lackierer. Im August 2006 war dann schliesslich der Lack in original Polarweiß (OP452) drauf.
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Mit dem Lack war schon mal das wichtigste geschafft, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht 100% zufrieden war. Es hatte doch einige Nasen gegeben und der Lacker war an 2 Stellen wohl mit dem Schlauch angestoßen. Naja, die Nasen konnte ich wegschleifen und die anderen beiden Stellen fallen zum Glück nicht gleich auf…

 

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Als nächstes stand die Hohlraumkonservierung auf dem Plan. Nach einigem Recherchieren habe ich mich für MikeSanders Hohlraumfett entschieden. Die ersten Versuche mit der Saugbecherpistole scheiterten, aber mit der passenden Druckbecherpistole ging das beim 2.Anlauf recht ordentlich. Allerdings ist man anschliessend auch einige Zeit mit dem Entfernen des Fettnebels beschäftigt…

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Beim Unterboden habe ich es beim Lack belassen. Der Lackaufbau wurde ja ordentlich durchgeführt. Vorher hatte ich an den rostanfälligen Stellen (z.B. Sitzbefestigungen) die Fugen mit Sikaflex geschlossen. Dann eine Lage Epoxy-Füller, normaler Füller und 3 satte durchgänge Lack. Das sollte wohl ausreichen. In den Radhäusern habe ich die „Problemzonen“ zusätzlich mit MikeSanders überzogen.

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