25.07.2010 – 49.Mühlheimer ADAC-Slalom 2000

Nach Mühlheim bin ich wieder etwas optimistischer angereist, der Motor hatte jetzt einige km drauf und ich habe die Drehzahlgrenze wieder hochgesetzt, heute gabs also schonmal technisch wieder gute Voraussetzungen und auch das Wetter spielte mit.

Das erste Mal in diesem Jahr war die Einsteigerklasse als erstes dran, also früh aufstehen. Nach etwas Unmut wegen der Routenführung vom Navi kamen wir etwas genervt und theoretisch auch etwas knapp in Mühlheim an. Aber die MSCler liessen es langsam angehen, die Strecke war noch nicht fertig aufgebaut, also immer mit der Ruhe.

Heute waren wir wieder nur 5 Starter, alles bekannte Gesichter, der Heinz und der Franz auf Kadett-C Coupe, der Marco mit seinem Peugeot 206 und der Mario Wondra mit Astra OPC.

Da der Streckenaufbau noch andauerte, konnten wir noch gemütlich die Strecke besichtigen. Der erste Abschnitt machte einen flüssigen Eindruck, aber dann wurde die Strecke sehr eng. Die aus 2 Toren aufgebaute Wende war nur ca.12m breit, da musste man mal sehen wie man rumkommt. Inzwischen wurde durch die Rennleitung aufgrund der doch recht kurzen Strecke festgelegt, dass es 3 Wertungsläufe geben wird.

Das Rennen
Es war dann schon nach 10 Uhr als es los ging. Im Trainigslauf habe ich gleich mal getestet, was machbar ist und die Strecke hat mir doch sehr gefallen. Bei der 49er Zeit hatte ich das Gefühl, dass da noch mehr machbar ist.

Im 1.WL habe ich dann natürlich versucht das auch umzusetzen. Aber die Schweizer, die man auf der Hinfahrt noch locker beim Hochbeschleunigen durchfahren konnte, sind auf der Rückfahrt nicht mehr voll machbar, da ist man aufgrund der Streckenführung einfach schon zu schnell. Da habe ich mich auch verschätzt und das Heck ging weg. Die Einfangaktion kostete dann natürlich Zeit und 1 Pylone. Der Marco hatte leider etwas Pech mit einem verklemmten Gaspedal.

Im 2.WL habe ich die Wende nicht ordentlich erwischt und bin auf dem Bordstein gelandet, das hat aber zum Glück keine Zeit gekostet. Die Schweizer habe ich dann auch gut erwischt und es kam eine 47er Zeit raus. Beim Heinz lief es leider nicht so gut, er musste seinen Kadett mit Getriebeschaden abstellen.

Im 3.WL wollte ich natürlich die Zeit vom 2.Lauf nochmal hinbekommen, aber an der gleichen Stelle wie im 1.WL hatte ich wieder mit dem leichten Heck und etwas zuviel Geschwindigkeit Ärger an den Schweizern und es wurde wieder nur eine 50er Zeit.

Trotz der 2 Pylonen hat es aber für den 1.Platz gereicht

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Natürlich war der Wolfram Gerlach bei seiner Heimveranstaltung wieder fleisig am fotografieren, wieder sehr schöne Fotos! Hier eine kleine Auswahl, den Rest findet ihr auf Wolfram’s Homepage:
slalomfotos.de

04.07.2010 – 3. ADAC Bergslalom Sulzthal

flyer_2010In den vergangenen 2 Wochen habe ich mich mit dem Motor der Limo beschäftigen müssen, die Kurbelwelle wurde neu geschliffen, gelagert und der Motor neu abgedichtet. Am Freitag war alles fertig, Samstag hab ich dann noch paar Kilometer gefahren und alles lief ordentlich. Trotzdem hab ich den Begrenzer 500 Umin runter gestellt, nicht dass es gleich wieder Probleme gibt…

Wie so oft waren die Einsteiger auch diesmal zum Schluss an der Reihe, also konnte entspannt und ohne Hektik angereist werden. Vor Ort hat das Fahrerlager allerdings nicht überzeugt, aufgrund der Temperaturen war die Wiese (ein Bolzplatz?) völlig trocken und es gab extrem viel Staub. Und um vom Fahrerlager an die Strecke zu kommen musste man schon fahren, zu Fuss war das kaum zu bewältigen.

Nach der technischen Abnahme wo ich diesmal noch Markierungen für die Abschleppösen anbringen musste, haben wir uns erstmal die Gruppe F und einen Teil der H angesehen, wegen der Entfernung zum Fahrerlager sind wir am oberen Teil der Rennstrecke gewesen, von dort aus konnte man die recht enge „Nussbaumkurve“, eine als Schikane eingesetzte Pylonengasse und die nachfolgende „Alte-Straße-Kurve“ einsehen.

Das Rennen
Die Klasse war heute gut besetzt, 19 Starter, davon 7 C-Kadett, – das sollte spannend werden. Aufgrund der Motorproblematik hatte ich mir allerdings nicht zu viel versprochen, lieber ankommen als wieder schrauben war die Devise.
Es war dann so gegen 14:30 als wir zum Vorstart gerufen wurden, vom Fahrerlager ging es den Berg hinunter nach Sulzthal, am Ortsausgang war dann der Start. Nach einer Einführungsrunde gings dann mit dem Trainingslauf los. Die Strecke war mit meiner Motorisierung nicht besonders schwer zu fahren, es gab viele Vollgas- Abschnitte und nur in der letzten „Alte-Straße-Kurve“ – die schnellste Kurve der Strecke – musste ich etwas aufpassen. So hatte ich auf den geraden auch immer mal Zeit meinem „Fans“ (Leon+Nicole) zu winken!

Es hat schließlich für den 7.Platz gereicht, damit war ich eigentlich zufrieden, nur der Fiat 500 auf Platz 5 hat mich etwas gewundert. Später habe ich gesehen, dass es ein Abarth war, ob der noch das Leistungskit drin hatte? Der Daniel Schmitt mit seiner C-Limo konnte den Sieg für sich verbuchen, gefolgt von Maximilian Bachmann auf Kolb-BMW325i und dem Franz Gessner auf C-Coupe.
Dank schönem Wetter und gutem Teilnehmerfeld war es ein toller Renntag, da hat man gleich Lust aufs nächte Jahr!!

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Hier wieder einige Fotos aus dem Internet bzw. von der Homepage des MSC Sulzthal:

20.06.2010 – 37.+38. Automobilslalom AMC Hungen

Nach dem Motorproblem von Schotten hatte ich eine Woche Zeit um den Motor für Hungen zu wechseln. Rein sollte der Motor, den ich für den City Anfang des Jahres gebraucht gekauft habe, für eine Überprüfung war bislang noch keine Zeit, also kam er nach einer kurzen opischen Überarbeitung so wie ich ihn gekauft habe in die Limo. Es hat dann auch gerade noch für eine kurze Testfahrt gereicht, da ich am Samstag erst fertig geworden bin. Sonntag Morgens noch schnell die Vergaser eingestellt und dann gings schon auf nach Hungen.

In der Einsteigerklasse waren wir nur 4 Teilnehmer wobei der Winfried Breidenstein mit seinem Caterham FS fahren wollte, die war aber nicht ausgeschrieben also wurde er in unsre Klasse gesteckt. Dann waren noch der Marco mit seinem Peugeot 206 und der Marc Schiwe mit BMW 316i dabei.

Im Trainingslauf bemerkte ich schon wieder unschöne Geräusche vom Motor, was sich dann im 1.WL als fehender Öldruck in den Wenden herausstellte, also musste ich an diesen Stellen immer langsam machen, so kann man aber schlecht gewinnen…

Der Winfried Breidenstein hatte natürlich auf überlegenen Material bei beiden VA die Nase vorn, für mich ist es am Ende bei der 1.VA der 3.Platz und bei der 2.VA der 2.Platz geworden. Mit der Erkenntnis, dass man gebrauchte Motoren NIE ohne sie vorher gründlich geprüft zu haben verbauen sollte, gings etwas genervt wieder nach Hause. Jetzt hatte ich noch 2 Wochen bis zum Bergslalom Sulzthal, bis dahin brauchte ich einen funktionierenden Motor!!
Hier der Link zu den Ergebnislisten.

12.-13.06.2010 – 8. Int. ADAC- Bergpreis Schottenring

Letztes Jahr erst bin ich durch Zufall auf diese tolle Veranstaltung aufmerksam geworden und bin am Sonntag Nachmittag als Zuschauer vor Ort gewesen. Dort hatte ich mir vorgenommen in 2010 an den Start zu gehen.

Bergpreis Schottenring 12-13.06.2010

Auch wenn ich eigentlich mit dem City schon soweit sein wollte um hier erste Tests zu machen (wovon ich immer noch weit entfernt bin), bin ich trotzdem mit der Limo gefahren. Für mich sollte es eigentlich eine reine „Spass-Veranstaltung“ werden und eine kleine Vorbereitung für die beiden noch anstehenden Bergslaloms in Sulzthal und Zotzenbach. Es kam dann aber etwas anders als geplant…

 

Freitag: Anreise
Am Freitag bin ich mit der ganzen Familie und Wohnwagen angereist, das Fahrerlager war zum Glück noch relativ leer, so dass es auch noch einen ganz guten Stellplatz für alles gab, das Fahrerlager war eine große Hang-Wiese und teilweise schon einige Grad schräg. Der Freitag konnte nachdem alles hergerichtet war dann erstmal mit kühlem Feierabendbier ausklingen

Samstag: Die Trainingsläufe und der Referenzlauf
Am Samstag wurden wir recht früh durch den regen Anreisebetrieb der anderen Teilnehmer geweckt. Wir haben dann erstmal das Frühstücksbuffet getestet und für gut befunden. Danach wurde die Papier- und Techn.Abnahme erledigt und alles für den Trainigslauf vorbereitet. In meiner Klasse (03 Automobile ab 1975-1985) hatten 29 Teilnehmer genannt, darunter auch einige Opel-Hecktriebler.

Der Vorstart war etwas schlecht organisiert, die Teilnehmer wurden erst noch sortiert obwohl da eigentlich wenig Platz war. Die 1.“Besichtigungsfahrt“ habe ich langsam angehen lassen, erstmal die Strecke anschauen und es war auch in den schattigen Passagen noch etwas feucht vom Regen am Vorabend. Der Start war mal was anderes wie beim Slalom, die Zeit läuft auch ohne durchfahren einer Lichtschranke, also muss man auch zügig los! Vom Start weg war erstmal ein reines Beschleunigungsstück, hätte man bis in den 4.Gang im trockenen wohl voll können, hab aber erstmal langsam gemacht. Dann in einer leichten Rechtskurve anbremsen für die 1.Haarnadel-Linkskurve, runter in den 2.Gang, dann folgt das nächste Beschleunigungsstück bis zum Anbremsen der 2.Haarnadel-Rechtskurve. Hier waren viele Zuschauer, da hab ich mal etwas mit dem Heck gewunken. Im nachfolgenen Abschnitt ging es durch den Wald, die Strecke war noch recht feucht, also vorsichtig durch die Rechts- und folgende langgezogene Linkskurve, danach konnte man wieder voll fahren bis zum Bremspunkt links auf die frisch geteerte Querverbindung mitten durch den Wald, diese endet wieder in einer etwas unübersichtlichen Linkskurve und man befindet sich dann auch der breiten Hauptstraße, wo es dann mit Vollgas bis ins Ziel geht.

Im 2.Trainingslauf wollte ich jetzt meine „machbare“ Zeit ermitteln und habe alles gegeben. Bis zur 2.Haarnadelkurve lief es auch ganz gut, doch dann am Kurvenausgang – ein typisches Pleulager-Klopfen – MIST! Ich habe den Kadett dann mit dem vorhandenen Schwung nach oben bewegt, im Fahrerlager habe ich mir das nochmal vom Motorraum aus angehört – die Sache war aber klar, da geht nix mehr. Hier ein Foto vom Start:

 

Nach kurzem Kopfhängenlassen hat mir Heinz Reiser angeboten mit seinem Coupe als Doppelstarter zu fahren. Nachdem das mit der Rennleitung abgestimmt war, konnte es also doch noch für mich weitergehen an diesem Wochenende. Super Aktion, vielen Dank nocheinmal an den Heinz! Es war zwar alles recht knapp, aber ich bin noch rechtzeitig an den Start gekommen um meinen Referenzlauf für den Sonntag mit dem Coupe vom Heinz zu absolvieren. Den 2,0E hatte ich vorher noch keinen Meter bewegt, dazu kommen relativ breite Straßenreifen, die rein optisch nicht besonders viel Grip versprochen haben, zumal keine Sperre verbaut war. Trotzdem lief es ganz gut, in den Engen Kurven hat es aber ordentlich gequietscht.

Danach habe ich meine Limo aufgeladen und nach Hause gefahren damit es am Sonntag zügig nach Hause gehen kann. Den Samstag haben wir dann mit Benzingesprächen, Gegrilltem und ein paar kühlen Bier ausklingen lassen.

Sonntag: Die Wertungsläufe
Der Tag begann sonnig und nach einem kurzen Frühstück ging es auch schon los, der 1.Wertungslauf stand an. Jetzt war es das Ziel die Referenzzeit vom Samstag 3 mal möglichst genau zu treffen. Mir war eigentlich schon vorher klar, dass die Referenzzeit nicht besonders schnell war, aber ich wollte lieber so viel Spass wie möglich haben und daher wurde alles gegeben. Die 3 Durchgänge sind ohne Probleme verlaufen und ich habe mich bemüht, in den Kurven immer was für die Zuschauer zu machen, aber ohne Sperre ist das mit dem driften nicht so leicht. Am Nachmittag wurden die Ergebnislisten ausgehängt, wie vermutet war ich deutlich schneller als am Samstag.
2:07.49 Referenzlauf
2:04.98 1.WL
2:04.65 2.WL
2:05.00 3.WL
Die Zeiten waren zwar nur ein paar Zehntel auseinander, aber halt zur Referenzzeit zu schnell. Das war dann zwangsläufig nur ein hinterer Rang: 24. von 27 Startern…

Aber es hat Spass gemacht!!!

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Hier einige wirklich sehr schöne Fotos von
www.motorsport-im-bild.de

hier bin ich mit dem Coupe vom Heinz zu sehen: