Archiv der Kategorie: Slalom

02.06.2011 – 42.ADAC Dr. Carl Benz Gedächtnisslalom Kartbahn Walldorf

Nach dem Slalom in Hungen hatte ich mich um härtere Federn gekümmert und inzwischen auch eingebaut. Mit schmaleren Spurverbreiterungen konnte ich jetzt den City auch noch ein gutes Stück tiefer stellen als vorher und dann hab ich noch die Konis weiter zugedreht, sind ja deutlich höhere Federraten – wurde mir gesagt.

Als weitere Maßnahme hin zu einem funktionierenden Auto habe ich das HIPO-Hosenrohr gegen eins von Powersprint getauscht. Bis das so angepasst war, dass die alte Bodenfreiheit erreicht war, musste mehrfach die Flex angesetzt werden. Aber das Ergebnis war recht zufriedenstellend, das Verschlucken zwischen 2500-3000 Umin war fast vollständig verschwunden.

Vor dem nächsten Lauf zum MKSP wollte ich gerne testen, wie alles funktioniert oder ob noch irgend etwas zu machen ist. Also hab ich den DMSB-Kalender gewälzt und den Slalom auf der Kartbahn in Walldorf rausgesucht. Zwar 200km weg, hat aber interessant ausgesehen.

In Walldorf angekommen, bestätigte sich der Eindruck aus dem Internet, eine schöne Anlage mit guten Zuschauerbereichen und alles was man so braucht direkt dabei. Ist ja schon immer wieder ein Problem bei anderen Veranstaltungen nur mal die Hände zu waschen…
Nebenan war auch noch eine Veranstaltung auf der Moto-Cross-Strecke am laufen, was besonders dem Rest der Familie gefallen hat.

Wie so oft musste ich auch hier feststellen, dass der Zeitplan lt. Ausschreibung schon weit überschritten war, also konnten in aller Ruhe die Formalitäten erledigt werden. Das Starterfeld füllte sich allmählich und es waren natürlich wieder schnelle Leute dabei, unter anderem auf Kadett-C wieder H.Nölling, von AM-Racing die mir schon aus Walldürn 2010 bekannten C.Angstmann und S.Moldaschl, D.Reise der „City-Mann“, D.Oswald und ich. Weitere Fahrzeuge in der H14 waren W.Flick E36, J.Volkert Golf 1, A.Eichhorn Audi 80 und J.Scheid Polo G40.

Es war dann schon nach 18 Uhr also 3 Stunden hinter dem Zeitplan, als die H14 an den Start gehen konnte. Im Trainingslauf hab ich mehr oder weniger wieder Streckenbesichtigung gemacht und die Schalt- und Bremspunkte mal so grob festgelegt. Aber wieder das gleiche Problem mit der Übersetzung, 2.Gang etwas zu kurz bzw. 3.Gang viel zu lang. Hab mich also entschieden alles im 2.Gang zu fahren.

In den Wertungsläufen war ich dann etwas zügiger unterwegs, aber das Heck war sehr unruhig und ein neues Problem ist aufgetreten – in den ganz engen Kehren war mein kurveninneres Hinterrad in der Luft und erst wenn der Schwung weg war, wieder wo es sein sollte, auf dem Boden. Im großen und ganzen hat sich gezeigt, dass mir Traktion fehlt und die Übersetzung für Slalom wohl einfach nicht taugt. Und so wurde am Ende mit 1 Pylone Platz 8 von 10 daraus, der Sieg ging mit deutlichem Vorsprung wieder verdient an Harald Nölling gefolgt von C.Angstmann und S.Moldaschl. Aufs Podium fehlen also immer noch lichtjahremäßige 2,5 sek.

Hier noch ein paar Fotos, von der H14 leider nur im Stand.

08.05.2011 – 39.+40. Slalom AMC Hungen

In Homberg hatte ich ja erkannt, dass ich am Fahrwerk noch einiges verändern muss. Für den heutigen Slalomtag hatte ich mir deshalb vorgenommen es zunächst mal langsamer anzugehen, um so mit möglichst fehlerfreier Fahrt den ein oder anderen Punkt zu ergattern. Soweit der Vorsatz…

Der Slalom wurde wieder auf dem REWE-Parkplatz in Hungen veranstaltet, gleiche Strecke wie letztes Jahr, wo ich wegn Öldruck-Problemen leider nicht richtig ‚Gas geben‘ konnte. Das Fahrerlager bestand wieder aus einem Stück der Zufahrtsstraße zum Parkplatz und einem direkt angrenzenden ziemlich engen Parkplatz mit feinem Splitt (sehr staubig).

1.Veranstaltung

Die Klasse H14 war wieder nur mit 8 Teilnehmern besetzt, M.Carotenuto, T.Jordan und F.Rath auf Kadett-C Coupe, die BMW E30-Fahrer S.Linn, L.Restel und H.Dörfler und dann noch der H.Brandt mit seinem Golf I. Iim Trainingslauf musste ich feststellen, dass die Übersetzung für die engen Stellen nicht gut passt, ich muss mich entscheiden, ob ich die WL im 2. oder im 1.Gang fahre. Jetzt komme ich zurück zu meinem Vorsatz für heute. 1.Wertungslauf: langsamer fahren ist ja nicht schwer, aber fehlerfrei habe ich wieder nicht hinbekommen – 1 Pylonenfehler!

Im 2.Wertungslauf das geiche Problem, wieder 1 Pylone aufgesammelt – ich bin einfach nicht präziese genug. Dazu kommen dann noch die 4 Kehren, ich hatte mich für den 2.Gang entschieden und bin dabei wieder in den niedrigen Drehzahlbereich gekommen, wo der Motor leider noch immer das Gas nicht richtig annimmt. Dadurch braucht ich jedesmal eine halbe Ewigkeit um wieder richtig in Fahrt zu kommen. Der 2.WL war am schlimmsten und die Fahrzeit war hinüber. Am Ende war es Platz 7 , aber nur, weil der H.Dörfler einen Torfehler hatte. M.Carotenuto hat 2 saubere WL hingelegt und damit vor T.Jordan und S.Linn die Nase ein gutes Stück vorn gehabt.

2.Veranstaltung

Inzwischen war H.Nölling als weiterer Starter eingetroffen, T.Jordan war hingegen schon abgereist. Also wieder 8 Starter. Die langsamer-fahren-Strategie habe ich für die 2.VA aufgegeben, aber fehlerfrei zu sein ist natürlich immer das Ziel. Im Trainingslauf dann der erste Versuch die Kehren im 1.Gang zu fahren – hat gut funktioniert, mit 49:65 war ich vorne dabei. Beim M.Carotenuto ist im Trainingslauf irgendwas am Antrieb kaputt gegangen und er musste aufladen.

Den 1.WL bin ich dann „voll konzentriert“ und auch mit einer fehlerfreien 50:85 unterwegs gewesen, leider 1 Sek. langsamer als im Training, aber immerhin 3.schnellste Zeit.

Im 2.WL war aber leider der Ehrgeiz wieder größer als das Fahrkönnen, 1 Wende zu spät angebremst und dann nicht mehr rumgekommen, 1 Torfehler! Mit Wut über mich selbst hat es dann aber natürlich gar nicht mehr funktioniert, und nach einem Quersteher folgten 2 weitere Torfehler plus 3 Pylonen. Damit natürlich letzter Platz!

Das Treppchen besetzten H.Nölling gefolgt von L.Restel und S.Linn.

Gluckwunsch an die Sieger!

Vielen Dank an Andreas Grossheim von www.motorsport.im-bild.de für die oben zu sehenden Fotos, schaut doch mal auf der Homwpage vorbei, sehr zu empfehlen!

Hier noch ein paar Fotos und weitere, die ich mit dem Handy aufgenommen hatte:

17.04.2011 – 42. Homberger DMSB-Automobil-Slalom

Nach dem nicht ganz so guten Ergebnis in Dietershausen wollte ich diesen Slalom nutzen, um weitere Erkenntnisse zum Fahrverhalten zu erhalten. Geplant waren heute Tests mit Reifenluftdruck und Stoßdämpferabstimmung. Vor Ort mussten wir aber wieder einmal feststellen, dass Zeitpläne „Schall und Rauch“ sind, die Gründe sind mir nicht bekannt, aber es war sofort klar, dass ich nur für die 1.VA nennen werde.

In der H14 waren wieder nur wenige Teilnehmer am Start, sehr VW-lastig, 2 Polo, 2 Golf (darunter der schon aus Fulda bekannte Heiko Brandt), 1 Fiesta und ich. Gegen 14 Uhr durften wir dann zum Trainingslauf starten. Eine Streckenbegehung war auch hier aufgrund der Zeitverzögerungen nicht möglich gewesen und da die Strecke auch als Zuschauer schlecht einzusehen war, musste der Trainingslauf wieder zur Streckenerkundung herhalten. Die Strecke entpuppte sich als gar nicht mal übel, etwas unübersichtlich, da es mehrere blinde Tore zu erwischen galt, aber trotzdem insgesamt recht flüssig zu durchfahren.

Im Training bin ich zunächst mit dem gleichen Luftdruck wie schon in Dietershausen gestartet. Die Kontrolle der Reifentemperatur zeigte aber, dass ich wohl mit weniger Druck fahren muss, die Reifen an der HA wurden gar nicht richtig warm. Im 1.WL hatte ich dann schon deutlich besseren Grip, aber um die Schweizer hatte ich trotzdem sehr zu kämpfen, das Fahrwerk passt wohl nicht mehr zu den Avon-Slicks. Es kam also wie es kommen musste, beim Versuch eine brauchbare Zeit zu erreichen mussten wieder 3 Pylonen dran glauben und zusätzlich wurde mir ein Torfehler notiert (wo? war für mich die Frage). Die Zeit war ok, schnellster der H14. Im 2.WL habe ich dann noch etwas den Reifenluftdruck reduziert, aber das war wie sich kurz darauf herausstellte, schon etwas zu viel. Die 1.Runde war damit gut gelaufen, aber dann fingen die Avon schon an etwas zu schmieren. Die Handlingsprobleme wurden noch größer und es wurden wieder 4 Pylonen erlegt und auch hier wurde mir ein Torfehler aufgeschrieben. Die spätere Überprüfung mit den Onboardvideos hat mich aber bestätigt, einen Torfehler habe ich definitiv nicht gehabt. Trotz der schnellsten Zeit im 1. und 2.WL musste ich mich aufgrund der Strafsekunden mit dem letzten Platz begnügen.
Die geplanten Test mit anderen Stoßdämfereinstellungen musste ich verschieben, da wir nicht mehr zur 2.VA bleiben wollten.

Meine Frau hat ein Handy-Video aufgenommen, hier sind daraus ein paar Captures:

10.04.2011 – Slalom Fuldaer Automobilclub e.V. im ADAC

Heute war es endlich soweit, Start in die Salomsaison 2011!

Bei bestem Wetter konnten wir uns in aller Ruhe auf den Weg machen, Dietershausen ist ja gleich um die Ecke 🙂 Die Spannung stieg dann aber schnell, denn zum Testen gab es noch keine Gelegenheit, und der Motor nimmt unter 3000 Umin leider noch nicht ordentlich Gas an. Neues Auto, neuer Motor, geänderte Schaltung, anderes Fahrwerk, zum ersten mal Slicks… viele Fragezeichen…

Im Starterfeld der H14 waren natürlich einige Bekannte anzutreffen, unter anderem Günther Fertig mit dem ebenfalls neu motorisieten C-Coupe, Frank Most und Dennis Nicklas mit BMW E30, Timo Weiß mit dem 205er und mein Club-Kollege Haiko Nix mit dem frisch angeschafften Peugeot 306, dann noch 2 weitere 318is und ein Golf GTI. Es sollte also spannend werden.

1.Veranstaltung

Das Training hab ich quasi als Streckenbegehung genutzt, bei den beiden Wertungsläufen hat es aber auch nicht wirklich gut funktioniert.  Die neue deutlich tiefere Sitzposition macht den Kadett leider etwas unübersichtlicher und mit dem Handling konnte ich auch noch nicht zufrieden sein. Ich habe also fleisig Pylonen eingesammelt, ganze 8 Stück! Das brachte mir Platz 7 von 9 Startern ein. Die Fahrzeiten ansich waren für den Anfang ok, und immerhin 6 sec. schneller als letztes Jahr.

2.Veranstaltung

Wie im vergangenen Jahr waren wir mittlerweile Lichtjahre vom Zeitplan entfernt, die meisten Teilnehmer sind daher schon nach der 1.VA nach Hause gefahren. Es blieben gerade mal 3 Starter in der H14 übrig. Nach einem fehlerfreien Trainingslauf auf verkürzter Strecke habe ich dann die schnellste Gr.H-Zeit im 1.WL geschafft, aber auch leider wieder eine Pylone erwischt. Im 2.W hätte ich mich fast verfahren, und zum Abschluss ist dann noch in der letzten Kurve der Gaszug gerissen… somit letzter Platz!

Fazit des 1.Slaloms: Es kann (eigendlich) nur beser werden!!