17.06.2012 – Slalom MSC Salzbödetal (Doppelveranstaltung)

Eigentlich hatte ich Salzbödetal schon von meinem Kalender gestrichen da ich für den Mittelhessencup keine Chance mehr für die Top15 gesehen hatte. Im Vorfeld hatte ich über die Strecke auch nicht viel gutes gehört und ausserdem hatte ich mit starker Konkurrenz aus der Siegener Ecke zu rechnen. Aber die Gelegenheit war günstig, um die neuesten Fahrwerksänderungen auszuprobieren, und da der Wetterbericht bestes Wetter vorhergesagt hatte, wurde also doch aufgeladen und die recht lange Anreise in Kauf genommen.

Nach der Papierabnahme und der technischen Abnahme habe ich mal einen Blick auf die H14-Starterliste geworfen und war sehr überrascht, dass nur 2 weitere Teilnehmer genannt hatten. Aber es waren inzwischen auch Rath’s und Kramer’s aus Siegen eingetroffen und nach kurzem Austausch nussten wir feststellen, dass wir alle aus versehen für die falsche Klasse genannt hatten, da die H14 heute die 1600 er Klasse war. Also alle noch umnennen! Cool

1.Veranstaltung

Die Strecke war leider nicht ohne weiteres einzusehen und für große Fußmärsche war keine Zeit mehr. Also musste der Streckenplan reichen. Es hatten sich 8 Starter für die H15 eingefunden, wie schon erwähnt Christian und Daniela Kramer, Udo und Fabien Rath sowie Thomas Jordan – alle auf Kadett-c. Ausserdem F.Riedel auf Kadett-E und J.Krug mit einem 2er Golf.

Im Trainingslauf stellte sich heraus, dass die Strecke doch recht flüssig gestellt war. Lediglich der untere Wendehammer war für Slalom-Verhältnisse etwas abenteuerlicher und es kam etwas Rallye-Feeling auf (Video folgt).  Die Slicks hatte ich gerade alle auf der Felge drehen lassen und der Grip war noch nicht so gut. Dann gab es erstmal eine kleine Unterbrechung denn der Golf-Kollege musste nach einem Ausritt in die Botanik geborgen werden.

Im 1.WL hat der Christian gleich mal gezeigt, dass er hier nichts anbrennen lassen will, eine fehlerfreie 1:05er Zeit hatte es heute noch nicht so oft gegeben. Trotzdem versuchte ich die Zeit anzugreifen und erreichte mit den immer noch nicht optimal funktionierenden Reifen eine 1:06er Zeit – allerdings kamen 2 Pylonen dazu. Die restlichen Starter hatten auch ihre Last und auch hier flogen ein paar Hütchen. Im 2.WL blieb der Christian erneut fehlerfrei mit 1:05:43 – somit nicht mehr einzuholen. Daher versuchte ich es jetzt mit einem Sicherheitslauf wenigstens einen Podiumsplatz zu erreichen. Da sich die Avon jetzt endlich wieder gut anfühlten, konnte ich meine Zeit sogar noch etwas verbessern und gleichzeitig fehlerfrei zu bleiben. Das reichte schliesslich für Rang 2 vor Daniela Kramer auf 3.

2.Veranstaltung

Das Teilnehmerfeld hatte sich etwas verändert und neben den Kadetts von Kramer, Rath und mir startete jetzt auch der Lukas Restel in der H15. Er hat hier die Chance gesehen den ein oder anderen Punkt mehr zu ergattern, als in der Gr.F zumal er vorher auch 3. im Gesamt geworden war. Es sollte also wieder spannend werden.

Im Training startete ich jetzt mal einen Versuch was denn so machbar ist für mich und schaffte eine 1:05:23 mit noch kalten Reifen, aber wieder 2 Pins. Daher wurde der 1.WL wieder etwas sauberer gefahren aber leider auch wieder langsamer, nur 1:06:88 fehlerfrei. Der Lukas war einen Tick schneller und auch Daniela und Udo Rath waren dicht auf. Den Kampf um Platz 1 hatte ich eigentlich abgehakt, doch die Trainingszeit musste doch nochmal drin sein um Platz 2 zu verteidigen? Also nochmal Attacke. Eigentlich lief es auch ganz gut aber irgendwo hatte ich wohl doch ohne es zu merken 2 Pins erwischt. Trotzdem war ich mir der Zeit von 1:04:91 sehr zufrieden auch wenn es in der Klasse nur für den 3.Platz gereicht hat. Den Klassensieg holte sich schliesslich der Lukas mit 2 fehlerfreien Läufen vor Christian, der wie ich 2 Pylonen erlegt hatte aber dank schnellerer Zeit im 1.WL vor mir bleiben konnte.

Aber ich war nur 3/10 sek. hinter der schnellsten Tageszeit von Bernd Schöler der heute wieder unangefochten 2 mal den Gesamtsieg erreichte. Die Fahrwerksänderungen waren ein guter Schritt „nach vorn“.

Im Trockenen würde ich hier gerne wieder fahren, bei Regen könnte es aber doch etwas gefährlich werden mit den Laternen, Zäunen usw.

Ansonsten eine gelungene Veranstaltung und ein schöner Renntag!

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