12.-13.06.2010 – 8. Int. ADAC- Bergpreis Schottenring

Letztes Jahr erst bin ich durch Zufall auf diese tolle Veranstaltung aufmerksam geworden und bin am Sonntag Nachmittag als Zuschauer vor Ort gewesen. Dort hatte ich mir vorgenommen in 2010 an den Start zu gehen.

Bergpreis Schottenring 12-13.06.2010

Auch wenn ich eigentlich mit dem City schon soweit sein wollte um hier erste Tests zu machen (wovon ich immer noch weit entfernt bin), bin ich trotzdem mit der Limo gefahren. Für mich sollte es eigentlich eine reine „Spass-Veranstaltung“ werden und eine kleine Vorbereitung für die beiden noch anstehenden Bergslaloms in Sulzthal und Zotzenbach. Es kam dann aber etwas anders als geplant…

 

Freitag: Anreise
Am Freitag bin ich mit der ganzen Familie und Wohnwagen angereist, das Fahrerlager war zum Glück noch relativ leer, so dass es auch noch einen ganz guten Stellplatz für alles gab, das Fahrerlager war eine große Hang-Wiese und teilweise schon einige Grad schräg. Der Freitag konnte nachdem alles hergerichtet war dann erstmal mit kühlem Feierabendbier ausklingen

Samstag: Die Trainingsläufe und der Referenzlauf
Am Samstag wurden wir recht früh durch den regen Anreisebetrieb der anderen Teilnehmer geweckt. Wir haben dann erstmal das Frühstücksbuffet getestet und für gut befunden. Danach wurde die Papier- und Techn.Abnahme erledigt und alles für den Trainigslauf vorbereitet. In meiner Klasse (03 Automobile ab 1975-1985) hatten 29 Teilnehmer genannt, darunter auch einige Opel-Hecktriebler.

Der Vorstart war etwas schlecht organisiert, die Teilnehmer wurden erst noch sortiert obwohl da eigentlich wenig Platz war. Die 1.“Besichtigungsfahrt“ habe ich langsam angehen lassen, erstmal die Strecke anschauen und es war auch in den schattigen Passagen noch etwas feucht vom Regen am Vorabend. Der Start war mal was anderes wie beim Slalom, die Zeit läuft auch ohne durchfahren einer Lichtschranke, also muss man auch zügig los! Vom Start weg war erstmal ein reines Beschleunigungsstück, hätte man bis in den 4.Gang im trockenen wohl voll können, hab aber erstmal langsam gemacht. Dann in einer leichten Rechtskurve anbremsen für die 1.Haarnadel-Linkskurve, runter in den 2.Gang, dann folgt das nächste Beschleunigungsstück bis zum Anbremsen der 2.Haarnadel-Rechtskurve. Hier waren viele Zuschauer, da hab ich mal etwas mit dem Heck gewunken. Im nachfolgenen Abschnitt ging es durch den Wald, die Strecke war noch recht feucht, also vorsichtig durch die Rechts- und folgende langgezogene Linkskurve, danach konnte man wieder voll fahren bis zum Bremspunkt links auf die frisch geteerte Querverbindung mitten durch den Wald, diese endet wieder in einer etwas unübersichtlichen Linkskurve und man befindet sich dann auch der breiten Hauptstraße, wo es dann mit Vollgas bis ins Ziel geht.

Im 2.Trainingslauf wollte ich jetzt meine „machbare“ Zeit ermitteln und habe alles gegeben. Bis zur 2.Haarnadelkurve lief es auch ganz gut, doch dann am Kurvenausgang – ein typisches Pleulager-Klopfen – MIST! Ich habe den Kadett dann mit dem vorhandenen Schwung nach oben bewegt, im Fahrerlager habe ich mir das nochmal vom Motorraum aus angehört – die Sache war aber klar, da geht nix mehr. Hier ein Foto vom Start:

 

Nach kurzem Kopfhängenlassen hat mir Heinz Reiser angeboten mit seinem Coupe als Doppelstarter zu fahren. Nachdem das mit der Rennleitung abgestimmt war, konnte es also doch noch für mich weitergehen an diesem Wochenende. Super Aktion, vielen Dank nocheinmal an den Heinz! Es war zwar alles recht knapp, aber ich bin noch rechtzeitig an den Start gekommen um meinen Referenzlauf für den Sonntag mit dem Coupe vom Heinz zu absolvieren. Den 2,0E hatte ich vorher noch keinen Meter bewegt, dazu kommen relativ breite Straßenreifen, die rein optisch nicht besonders viel Grip versprochen haben, zumal keine Sperre verbaut war. Trotzdem lief es ganz gut, in den Engen Kurven hat es aber ordentlich gequietscht.

Danach habe ich meine Limo aufgeladen und nach Hause gefahren damit es am Sonntag zügig nach Hause gehen kann. Den Samstag haben wir dann mit Benzingesprächen, Gegrilltem und ein paar kühlen Bier ausklingen lassen.

Sonntag: Die Wertungsläufe
Der Tag begann sonnig und nach einem kurzen Frühstück ging es auch schon los, der 1.Wertungslauf stand an. Jetzt war es das Ziel die Referenzzeit vom Samstag 3 mal möglichst genau zu treffen. Mir war eigentlich schon vorher klar, dass die Referenzzeit nicht besonders schnell war, aber ich wollte lieber so viel Spass wie möglich haben und daher wurde alles gegeben. Die 3 Durchgänge sind ohne Probleme verlaufen und ich habe mich bemüht, in den Kurven immer was für die Zuschauer zu machen, aber ohne Sperre ist das mit dem driften nicht so leicht. Am Nachmittag wurden die Ergebnislisten ausgehängt, wie vermutet war ich deutlich schneller als am Samstag.
2:07.49 Referenzlauf
2:04.98 1.WL
2:04.65 2.WL
2:05.00 3.WL
Die Zeiten waren zwar nur ein paar Zehntel auseinander, aber halt zur Referenzzeit zu schnell. Das war dann zwangsläufig nur ein hinterer Rang: 24. von 27 Startern…

Aber es hat Spass gemacht!!!

Hier der Link zu den Ergebnislisten.

Hier einige wirklich sehr schöne Fotos von
www.motorsport-im-bild.de

hier bin ich mit dem Coupe vom Heinz zu sehen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.